Harsberflieger

Mitgliederversammlung 2011 mit Vorstandswahlen - Aus ALT mach NEU!


Bereits zum 2. Mal wurde der komplette Vorstand des 1.HGDC Lauterbach e.V. auf der Mitgliederversammlung am 5.11.2011 in der Jugendherberge am Harsberg wiedergewählt!
Der Vorstand bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht allen Vereinsmitgliedern ein schönes und erfolgreiches Jubiläumsjahr!
Der Vorstand

Neuer Fluggebietsrekord über 104,6km durch Mario Kiel am 28.07.2011 vom Startplatz "Frauenberg"

Link zum Flug: http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=268595

 

Sommerfest am Harsberg am 02.07.2011

Klar- das Frühjahr war viel zu trocken und der Landregen ist gut für die Natur. Aber muss es ausgerechnet wieder zu unserem Sommerfest regnen? Natürlich ließen wir uns die Laune nicht verderben und versuchten zuerst die Wolken mit eindeutigen Rauchzeichen aus dem Lagerfeuer zu vertreiben. Leider war das nicht sonderlich erfolgreich. Nachdem leckeren Abendbrot von Grillmeister Ronny zogen sich deshalb so nach und nach alle in die Hütte zurück. Dort sorgte der kleine Bollerofen dann für tropische Temperaturen und allerhand unglaubliche Geschichten für gute Stimmung und viel Gelächter. Ein kleines, gemütliches Fest- dem nasskalten Wetter zum Trotz! Vielen Dank an Thomas und Ronny für die Organisation!

Heike

 

 

Arbeitseinsatz 21.05.2011

(weitere Bilder unter der Rubrik Fotogalerien)

 

 

 

Rettungspacken 2011

 

Am 22.01.2011 fand unser diesjähriges gemeinsames Rettungspacken in der Turnhalle der Regelschule Mihla statt. Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden, sich im Winter zu treffen um die eigene Ausrüstung für die neue Flugsaison fit zu machen. Wichtigster Punkt für uns an diesem Tag, war das überprüfen und Packen des Rettungsschirmes. Für diese Aufgabe konnte der Verein auch in diesem Jahr die zwei Packprofis Gundolf und Anette Schneider aus unserem Verein gewinnen. Vielen Dank an dieser Stelle an euch zwei, es ist immer wieder eine Freude, zuzuschauen wie souverän die zwei mit dem nicht unerheblichen Arbeitsaufkommen fertig werden und so ganz nebenbei noch viele nützliche Tipps zum Thema Flugsicherheit geben. Vor dem Rettungspacken wurde von uns Fliegern das Rettungswerfen in einer Notsituation simuliert, um dies zu Üben und zu überprüfen ob im Ernstfall der Rettungsschirm funktioniert hätte. Das „ Schaukeln „ bereitete einigen Mitgliedern doch sichtlich Spaß. Nach dem alle Rettungsgeräte wieder topp gepackt waren, gingen wir zum theoretischen Teil des Tages über. Volker Schwanitz erweitert unser Wissen auf dem Gebiet Flugwettervorhersage, Flugplanung, sehr interessante und inhaltsreiche Ausführungen von Volker den man stundenlang zuhören kann. Vielen Dank! Zu guter Letzt gab es von unserem „zweitem Chef“ Mario Kiel noch interessant Informationen zum Fluggebiet Gr. Hörselberg, ebenfalls vielen Dank für die Ausführungen. Perfekt organisiert hat die Veranstaltung unser Reini (Chef) mit der Unterstützung seiner Frau Gabi. Ein Bienchen an euch zwei !

 

 

Weitere Photos in der Fotogalerie!


Thomas Baumbach


Sportwart

Erste Flüge bereits im Januar 2011

Einige Gleitschirmflieger haben die Winterpause am vergangenen Sonntag bei frühlingshaften Temperaturen, herrlichen Sonnenschein und Südwestwind genutzt, ihre Schirme erstmals im neuen Jahr hier am Harsberg auszupacken und die ersten Flüge zu wagen. Auch Fliegerfreunde aus benachbarten Regionen haben sich auf den Weg zum Harsberg gemacht. Nach den schneereichen letzten Monaten gab es viele Gesprächsthemen und Pläne für die kommende Saison. Die Spaziergänger, die das schöne Wetter ebenfalls im Freien nutzten, erfreuten sich an den „Farbtupfern“ am Himmel.

R. Benndorf 16.01.2011


 

Ein Eisenacher holt sich den Harzcup 2010

 

Die Harsberger Gleitschirmflieger ziehen Bilanz

Rolf Künstler aus unserem Verein hat in diesem Jahr den Harzcup bei den Gleitschirmfliegern gewonnen. Damit blieb der Pokal erstmals nicht beim gastgebenden Harzer Drachen- und Gleitschirmverein. Bei diesem Pokal geht es darum, die weiteste Strecke von allen zugelassenen Startplätzen im Abstand von bis zu 111 km rund um den Rammelsberg (Goslar) zu fliegen.
Den weitesten Flug dieser Saison dokumentiert Rolf mit 132 km vom Harsberg/Lauterbach bis nach Nienburg an der Saale.
Auch bei der Vereinswertung erflogen die Piloten des 1. Harsberger Gleitschirm- und Drachenclub den 1. Platz.
Bei den Damen konnte unsere Petra Ellrich einen hervorragenden 3. Platz erfliegen.
Insgesamt 67 Piloten aus sieben Gleitschirmclubs in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen haben Flugdaten für den HarzCup 2010 eingereicht. Von 17 Startplätzen rund um den Rammelsberg gingen 601 Flüge in die Wertung ein, 85 davon vom Harsberg unserem Hausberg.

Die Auswertung und Preisübergabe fand traditionsgemäß auf der Weihnachtsfeier des Harzer Drachen- und Gleitschirmvereins statt.

R. Benndorf



Platzierungen im Harzcup 2010

 

 

Streckenflugrekord vom Harsberg bei Lauterbach

Streckenfliegen im Mittelgebirge gelten unter Gleitschirmfliegern allgemein als eher schwierig. Umso verwunderlicher erscheint es, dass gerade von unserem „Hausberg“ mit nur geringem Höhenunterschied, dem Harsberg bei Lauterbach, in diesem Jahr besonders viele Streckenflüge gelangen.

Am 31.07.2010 waren besonders gute Thermikbedingungen und auf dem Vereinsgelände des 1.HGDC Lauterbach tummelten sich viele Vereinmitglieder und auch Gäste. Dem langjährigen Vereinsmitglied Rolf Künstler gelang an diesem Tag ein sensationeller Flug vom Harsberg nach Nienburg. In einem fast 4stündigen Flug legte er die Strecke von 132km zurück und erreichte dabei zwischenzeitlich die Höhe von 2179 m NN. Mit dieser heraus ragenden Leistung stellte er einen neuen offiziellen mit einem GPS dokumentierten Streckenflugrekord vom Harsberg aus auf. Rolf selbst schreibt dazu:

„Ein lang gehegter Traum wurde für mich war, mit dem Gleitschirm von der Werra an die Saale. Nach meinem zweiten Start entschloss ich mich auf Strecke zu gehen und versuchte jede noch so kleine Thermik auszunutzen um Höhe zu gewinnen, damit ich es bis zur nächsten erhofften Thermik schaffe. Zwischendurch hatte ich immer wieder Zeit den fantastischen Ausblick zu genießen. Dass ich den Kyffhäuser von weit oben sehen konnte, hätte ich nie für möglich gehalten. Weiter ging es an Sangerhausen vorbei und knapp hinter Hettstedt konnte ich dann das letzte Mal eine Thermik ausnutzen und mich von 650 m (NN) auf 2000m (NN) in den Himmel schrauben. Von dort ging es leider fast nur noch nach unten und ich flog in Richtung Bernburg mit dem weithin sichtbaren Zementwerk. Die Hoffnung über einem riesigen Steinbruch noch einmal eine Thermik zu erwischen hat sich leider nicht erfüllt. Mit den letzen Metern Höhe überflog ich die Bode und landete total glücklich über meinen ersten 100km Flug neben einer alten Windmühle. Neugierige Zuschauer meiner Landung sagten mir, dass ich in Nienburg an der Saale gelandet bin und wiesen mir den Weg zum nahe gelegenen Bahnhof.“

Mit diesem Rekordflug hat Rolf einmal mehr bewiesen, dass der Harsberg Streckenflugpotenzial hat und so manch anderes Vereinsmitglied wird es noch versuchen über „den Tellerrand des Hainich“ zu fliegen.

Dieses gelang am 21.08.2010 gleich mehreren Piloten. Einer von ihnen war ein Gastflieger aus Australien, dessen Gleitschirm ihn bis kurz vor Halle trug (110km) – Wahnsinn!

Der Vorstand des 1.HGDC Lauterbach e.V.

26.08.2010


Flugbericht eines australischen Gastpiloten am Harsberg (Übersetzung im Anschluss)

Dear Reinhard
I have written a short story about my flight on Saturday as requested. Unfortunately I cant provide the tracklog due to a technical issue.

By way of introduction I am an Australian pilot who lives in a beautiful little seaside town called Byron Bay. We have great beaches there but also some nice flying. I have been flying about 11 years and have been lucky enough to fly in many countries but this year is the first that I have flown in Germany. My favourite type of flying is XC and competitions on the flatlands. My current wing is the new Gradient Avax XC3 which I received just before I came to Europe on 21 July. It is an excellent EN D wing with very good performance.
Last weekend Claus Vischer and his partner Katja invited us, my very good German friend Connie Dohle and me, to go camping and flying near Lauterbach to celebrate his birthday. Claus has become a close friend since I first met him in Australia several years ago and we have done some good flights together in Australia and Italy. As a regular visitor he is well known and liked by many pilots in Australia.
Connie and I arrived about 9.00pm Friday to find your lovely campsite right behind the launch site. On Saturday morning I watched the flying for a while and waited for the thermals to start. I could see that it is quite a tricky launch site being only about 40 metres vertical height above the hill side where you have to land if you dont get up. In future I will never complain about our launches in Australia being a bit low! Also I found that the windy conditions make launching a little difficult at your site and this is something I didnt expect in Germany. In Australia we always hear that pilots in Europe never fly in wind and always do front starts. We usually reverse launch in wind in Australia and see that most European pilots who come to Australia find launching in wind difficult. So, it was a surprise for me to see you all doing reverse launches and handling the windy conditions like experts! Before I came to Europe I had not flown for some time due to having a shoulder operation and I found launching in the wind quite hard. Thank you to the local pilots who gave me some help!
So, I had a few problems getting off the ground in the wind and 2 unsuccessful starts. The third time I was lucky and after nearly landing again got a thermal about 10 m above the landing and eventually climbed out to cloudbase at about 1550 m. I headed over the forest at the back and 3 other pilots followed me. The first 30 klms or so was very difficult and we had to really work hard to stay in the air. There was good ground speed due to the wind so I drifted in light, broken lift quite low. I got ready to land after about 25 klms but managed to find another thermal and get up again. I found out later that the only other pilot I could still see was Marko on his brand new Astral 6. He was flying very well and it took me quite a while to get as high as he was. We flew together quite a long way but then he went in a different direction and I headed on towards a wind farm on a hill. I got a bit low but then found a really good thermal and while climbing I saw Marko landing in the distance. The day turned into very nice flying with cloud base rising to about 1750 m and climb rates of up to about 5 mps but usually much less. Most of the time the air was very nice with not much turbulence unless I got low. The undulating fields of mainly wheat and maize interspersed with villages,towns, autobahns, forests and lakes is great country for XC! I mainly flew the clouds but found that the wind farms are reliable thermal triggers and there are a lot of them! The wheat was being harvested and down wind of the huge harvesters also worked well. Some eagles and falcons also helped me find the best lift along the way. As the day went on the flying became easier and I was making good distance as the wind was pushing me along quickly even when thermaling.
The clouds ended after about 90 klms and I decided that I would land after a 100 klms as I knew it would be a big trip to come and get me. So I started flying through the lift without truning at about 95 klms but by this time there was so much lift I had to work to get down and I eventually landed at a distance of exactly 110 klms after winding down when I still had 1000m under me! My flight time was 3 hours and 44 minutes. Connie eventually collected me and we got back to camp about 10.30 pm after she drove a round trip of about 450 klms! She told me I should have kept going and not worried about her having to drive so far. I think every pilot needs a friend like Connie!
Thank you to all your club members for their hospitality on the weekend and for allowing me to share your excellent flying! Hopefully I will see some of you in Australia one day.
Regards
Lindsay Wootten

Übersetzung und Flugbericht von Marco Scheler

"Ich bin australischer Pilot und wohne in der schönen Hafenstadt Byron Bay mit einem großartigen Strand und tollem Fluggebiet. Ich fliege seit 11 Jahren und habe das Glück bereits in vielen Ländern geflogen zu sein. Dieses Jahr war jedoch mein erster Flug in Deutschland. Bevorzugt fliege ich für den XC und diversen "Flachlandwettkämpfen". Mein aktueller Flügel ist der neue Gradient Avax XC3, den ich kurz bevor ich am 21. Juli nach Europa kam erhalten habe. Er ist ein exzellenter EN D - Schirm mit sehr guten Flugeigenschaften.

Letztes Wachende haben Claus Vischer und seine Partnerin Katja mich und meine deutsche Bekannte Connie Dohle eingeladen seinen Geburtstag in Lauterbach zu feiern. Claus ist ein guter Freund geworden seit dem ich ihn das erste mal vor einigen Jahren in Australien kennen gelernt habe. Seit dem hatten wie viele gute Flüge in Australien und Italien. Da er regelmäßig in Australien fliegt ist er unter den australischen Piloten sehr bekannt geworden.

Connie und ich sind am Freitag morgen um 9.00 Uhr am schönen Campingplatz angekommen. Am Samstag morgen hatte ich mir die ersten Flüge angeschaut und auf Thermik gewartet bevor ich gestartet bin. Ich konnte feststellen, dass es nicht einfach ist in die Luft zu kommen bei nur 40m Höhendifferenz bis zum Landeplatz. In Zukunft werde ich mich nicht mehr über Höhendifferenzen in Australien beschweren. Außerdem waren die Windbedingungen nicht sehr einfach zum Starten, womit ich in Deutschland nicht gerechnet habe. In Australien hören wir nur das deutsche Piloten bei starkem Wind nicht starten und wenn auch nur Vorwärtsstart. Wir starten in Australien regelmäßig rückwärts und bemerken das europäische Piloten in Australien Probleme mit den Windbedingungen haben. Daher war es eine Überraschung zu sehen, dass alle Piloten den Rückwärtsstart perfekt beherrschten. Bevor ich nach Europa kam bin ich aufgrund einer Schulter-OP lange nicht geflogen, daher war der Start für mich nicht einfach. Danke für die Hilfe beim Start durch heimische Piloten!
Ich hatte ein paar Probleme hoch zu kommen und 2 Startversuche benötigt. Beim 3. mal hat es nachdem ich beinahe wieder landen gehen musste dann doch endlich geklappt, da ich in 10m Höhe einen Aufwind gefunden habe der mich bis an die Wolkenbasis in 1550m beförderte. Die Thermik versetzte mich über den Wald und 3 andere Piloten folgten mir.
Die ersten 30 km waren wirklich sehr hart und ich musste sehr schwer arbeiten um oben zu bleiben. Der Grundwind war gut, die Thermik zerrissen und schwach. Nach 25 km hatte ich mich bereits zum Landen fertig gemacht, doch ich konnte einen weiteren Aufwind nutzen um wieder hoch zu kommen.
Später habe ich erfahren das der einzige Pilot den ich über mir noch sehen konnte Marco mit seinem neuen Astral 6 war. Er ist wirklich gut geflogen und hat mich angespornt nicht aufzugeben und auf seine Höhe aufzusteigen. Wir sind dann zusammen geflogen bis er sich für eine andere Richtung entschieden hatte. Ich bin Richtung der Windräder geflogen. Ich bin dann auch ziemlich tief gekommen, habe jedoch noch einen guten Aufwind gefunden. Während ich aufstieg konnte ich sehen wie Marco in einiger Entfernung landete.
Der Tag wurde immer besser, die Wolkenbasis stieg auf 1750m und die Steigraten gingen bis auf 5 m/s hoch. Die meiste Zeit war die Luft ruhig und frei von Turbulenzen bis ich niedrige Höhen kam. Die welligen Weizen- und Maisfelder, dazwischen Dörfer, Städte, Autobahnen, Wälder und Seen sind gute Voraussetzungen für den XC! Hauptsächlich bin ich nach Wolken geflogen habe dann aber herausgefunden, dass die Windräder und davon gab es reichlich, die besseren Thermikquellen darstellten. Die Mähdrescherthermik hat auch gut funktioniert. Einige Adler und Falken haben mir auch geholfen die beste Thermik auf meiner Strecke zu finden. Je später der Tag wurde desto einfacher wurde es oben zu bleiben und die geflogene Strecke wurde immer größer.
Nach 90 km lösten sich die Wolken auf und ich entschied mich nach 100 km zu landen, da ich wusste das es um so länger dauert mich ab zu holen je weiter ich fliege. Ich bin also aus der Thermik rausgeflogen um zu landen aber die Thermik war so stark das ich zu tun hatte runter zu kommen. Ich bin dann nach ca. 110 km gelandet nachdem ich aus einer Höhe von 1000m abspiralt bin. Meine Flugzeit war 3h 44min. Connie hat mich dann abgeholt und ich war 22.30 Uhr wieder in Lauterbach nach einer Fahrtstrecke von 450km. Connie sagte es wäre nicht schlimm, wenn ich weiter geflogen wäre. Ich denke jeder Pilot sollte das Glück haben eine Freundin wie Connie zu haben!
Danke an alle Clubmitglieder für die Gastfreundschaft und das wir zusammen einen schönen Flug hatten. Hoffentlich sehen wir uns eines Tages in Australien.

Beste Grüße

Lindsay Wooten "

Bericht von Marco Scheler:

Ich selbst kann mich den Erfahrungen nur anschließen. Nachdem wir den tollen Einstieg am Harsberg zur Wolkenbasis hatten, war es sehr Hart oben zu bleiben. Schwache und zerrissene Thermik nach dem Craulaer Kreuz waren das größte Hindernis. Was ich echt toll fand war, dass echt viele Piloten den Schritt gemeinsam wagten auf Strecke zu gehen. Teilweise mussten Lindsay und ich mit Steigraten von max. 0,5 m/sek zentrieren um nicht abzusaufen. Dabei war Lindsay ca. 500m unter mir. Aber ehe ich mich versah hatte er mich dann ;) Nachdem sind wir ca. 40km zusammen geflogen. Haben uns gegenseitig geholfen. Das war für mich sehr beruhigend mit einem erfahrenen Piloten zu fliegen. Ich hatte dann meinen Kurs leicht nach Norden geändert, da sehr vielversprechende Wolken zu sehen waren. Leider haben diese sich nach meiner Ankunft recht schnell aufgelöst und ich stand schneller unten als ich wollte. Lindsay ist geradeaus weiter gelogen was offensichtlich die bessere Entscheidung war!
Was den Schirm angeht: Kann ihn nur jedem empfehlen der aktiv fliegen und auf Strecke gehen möchte. In der Thermik ist er wesentlich dynamischer als der Rookie was das Zentrieren deutlich einfacher macht! Dabei dreht er trotzdem flach ein. Nur die Kurvenaußenseite des Schirm schießt sehr gerne mal nach vorn. Da bin ich beim ersten mal ziemlich ins Schwitzen gekommen und hatte zu tun ihn wieder zu stabilisieren. Ist eben kein Rookie ;)

Streckenflug vom Harsberg

Am Samstag, dem 31.07.2010, gelang unserem Vereinsmitglied Rolf Künstler ein mehr als 3-1/2 stündiger Flug vom Harsberg bis in das 128 km entfernte Bernburg in Sachsen - Anhalt.

Siehe auch : http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=165491

Glückwunsch !!!

 

Gelungenes Pfingstfest am Harsberg 2010

 


„Alljährlicher Höhepunkt im westlichen Hainich auf dem Harsberg ist das Flugfest, das vom Harsberger Gleitschirm und Drachenclub Lauterbach am Fliegerblick veranstaltet wird....“ so konnte man es am Mittwoch, den 26.5.2010 der Thüringer Landeszeitung entnehmen.
Ja, es war mal wieder ein gut besuchtes und vergnügliches Pfingstfest. Dank vieler fleißiger Hände bei den vorbereitenden Arbeitseinsätzen und an den Veranstaltungstagen konnten wir am Pfingstsonntag und -montag bei strahlendem Sonnenschein viele Gäste auf unserem Vereinsgelände gebührend empfangen. Mit Riesenbegeisterung wurde das Angebot zum Drachenbauen angenommen und Petra, Mario und Martin hatten alle Hände voll zu tun! So kam es, dass es am Sonntag zwar nur wenige Gleitschirme am Harsberg zu sehen gab, weil der Wind nicht passte, dafür aber jede Menge selbstgebastelte Drachen.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und unsere fleißigen Helferinnen im Verkaufswagen Katharina und Lara wurden nicht müde, die leckeren Kuchen (dank an die Backfrauen siehe Info E-Mail vom 01.06.10) und die besten Bratwürste vom Grillmeister Andreas zu verkaufen. So verging die Zeit wie im Flug auch ohne Fliegen, dafür bei vielen netten Gesprächen, unter anderem auch mit dem angereisten Ballonfahrer Herrn Bernd Pulzer aus Altenburg. Für die Teilnehmer der Ballonfahrt war dieser Abend sicher ein ganz besonderer Höhepunkt, aber auch für die noch immer zahlreich anwesenden Gäste war der Anblick des dahin schwebenden Ballons bei romantischem Abendlicht ein besonderes Erlebnis.
Am Montagmorgen wurden die Frühaufsteher unter den Vereinsmitgliedern mit einem Flug belohnt und so lockten die bunten Schirme am Himmel nochmals zahlreiche Gäste zum Harsberg. Die meisten nahmen am Gottesdienst teil, der traditionell im Freien durchgeführt wurde.
Der Vorstand möchte sich ganz herzlich für die Einsatzbereitschaft der anwesenden Vereinsmitglieder (siehe Info E-Mail vom 01.06.10) bedanken und die äußerst positive Erwähnung in der TA und TLZ gern weitergeben:
„Besonderes Lob verdienen sich die Harsberger Gleitschirmflieger für die regelmäßige Biotoppflege des Kalktrockenrasens am Südwesthang, auf dem Orchideen wie das Mannsknabenkraut und Fliegenragwurz prächtig gedeihen.“ (Zitat TLZ vom 26.5.)
So macht Vereinsarbeit Spaß!
Euer Vorstand

 

 

 

 

 

 


 

 

Weitere Bilder findet Ihr unter Fotos/Videos/Berichte !

 

Aktuelles

 

Unser Programm zum Pfingstfest 2010:

• vom 23.05. ab 11°° bis 24.05.2010 um 14°° Uhr

• Erläuterungen rund um das Gleitschirmfliegen

Schnupperkurse und Tandemfliegen

• Drachen- und Papierflugzeugbasteln

• Kinder- Mal- und Spielaktion

• Ballonfahrten am 23.05. 17.°°+ 24.05. 05°° (Vorbestellungen unter 01711640749)

• am 24.05. 10.°° Gottesdienst auf dem Vereinsgelände

Für Unterhaltung, Speisen und Getränke; Kaffee und Kuchen wird gesorgt!

DER VORSTAND


 

 

Liebe Mitglieder und Besucher unserer Seiten,

ich möchte mich als Initiator und Administrator unserer Seiten von allen Besuchern und den Mitgliedern an dieser Stelle verabschieden. Aus verschiedenen Gründen ist es mir nicht mehr möglich diese Seiten weiterhin zu pflegen. Ich hoffe es war für den ein oder anderen informativ und kurzweilig. Der Vorstand wird eine andere Lösung finden und unsere Homepage weiterführen. In der Hoffnung, dass unsere Hompage weiterhin gut besucht wird, möchte ich mich bei allen die mich unterstützt haben herzlich bedanken.

Ralf Jaensch

Winterwanderung am 13.02.2010

Zu unserer diesjährigen Winterwanderung trafen wir uns am Samstag, den 13.02.10 an der Jugendherberge „Urwald Life Camp“ in Lauterbach. Dort versorgten wir uns mit den entsprechenden Heißgetränken. Da nicht alle Teilnehmer mit Langlaufskiern ausgerüstet waren und die Schneehöhen an der Jugendherberge ein normales Wandern nur schwer erlaubten, starteten wir vorerst mit dem Auto zum Mihlaer Tal. Von dort wollten wir uns aufmachen, unser Ziel, das „Waldgasthaus Reckenbühl“, zu erreichen.

Nachdem uns eine nette Frau mit Hund bis zum Wanderparkplatz im Mihlaer Tal begleitete, starteten wir gegen 13.45 Uhr. Die Stimmung war sehr gut und der lange Anstieg bis zum Reckenbühl war mit mehreren „Verschnaufpausen“ und der Abnahme der Glühweinvorräte nach ca. 1 Stunde geschafft. Im Gasthaus trafen wir Vereinsmitglieder, die von Heyerode mit den Skiern kamen und hatten eine gemütliche Runde bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Frisch gestärkt traten wir den Heimweg an und erreichten gegen 18 Uhr unser Ziel. Insgesamt ein schöner Nachmittag, an dem wir schon neue Urlaubspläne geschmiedet und Vorhaben für die kommende Flugsaison geplant haben. 

Gabi
Tommy (Bilder)

winter1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

winter2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

winter3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

winter4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

winter5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

winter6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

winter7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Harsberger Gleitschirmflieger gehen auf „Nummer Sicher“

Auch wenn der diesjährige harte Winter alle Flugaktivitäten noch lähmt,
hat doch die Vergangenheit regelmäßig gezeigt, dass schon im Laufe des Februars wieder nennenswerte Gleitschirmflüge in unseren Breiten möglich sind.
Fit für den Frühling, heißt für uns Freizeitpiloten, neben der körperlichen Fitness, die Ausrüstung checken, um dann die ersehnten ersten Flugtage auch mit einwandfreier Ausrüstung genießen zu können. Aus diesem Grund sah der  Jahresplan für  den 23 Januar 2010 das Packen der obligatorisch in der Luft mitzuführenden Rettungsschirme vor. Da dies ein sehr sensibler Teil der Flugausrüstung ist, muss ein speziell ausgebildeter „Rettungsgeräte-Packer“ dies durchführen. Diese Aufgabe übernahm das Vereinsmitglied und Fluglehrer Gundolf Schneider. Gundolf und seine Frau Anette hatten genügend zu tun.
Am Anfang stand ein Kurzvortrag über die neuste Erkenntnisse und die richtige Handhabung der Rettungsschirme.
Gundolf zeigte anhand von Videoclips, was beim Einsatz des Rettungsschirms zu beachten ist und wo Fehler auftreten können.
Die Verantwortlichen der Staatlichen Regelschule Mihla stellten uns ihre Turnhalle, eine Klassenzimmer und Technik zur Verfügung. So konnten sich Annette und Gundolf mit voller Kraft an die „Packerei“ machen.
Die wartenden Vereinsmitglieder mussten sich nicht langweilen.
Mario und Volker stellten sich den Fragen zu Wetter, richtigem Umgang und Wahl von Wetter-Links, sowie zur Auswertung aufgezeichneter Flüge über der DHV-XC-Plattform. Da wir hier in der Schule einen Zugang zum Internet nutzen konnten, wurde dies auch gleich praktisch gezeigt.
Die Piloten, die bis dato den Einstieg zum „Lauterbach Cup“ (Vereinswettbewerb) und zum „Harz Cup“ (vereinsoffener Wettbewerb) noch nicht gefunden haben, erhielten hier Hilfestellung zur Anmeldung bzw. Informationen über Teilnahmevoraussetzungen.
Zur Informationsveranstaltung waren auch Interessierte aus den umliegenden Orten eingeladen (Info im Werratal-Bote 49/2009 und Plakate in der Schule Mihla bzw. Gymnasium Eisenach).


Der Vorstand
Lauterbach Januar 2010

 

Begrüßung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es beginnt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erläuterungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gundolfs Einleitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Rettung wird gepackt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Holzbänke auf dem Plateau des Clubgeländes des 1. HGDC

Nicht nur in der "flugarmen" Zeit machen wir Vereinsmitglieder uns Gedanken über notwendige Veränderungen auf den Vereinsgelände, um einerseits unseren Gästen die Möglichkeit zu geben, unseren Sport hautnah zu erleben, andererseits den Wanderern auf unserem Gelände einen naturgerechten Rastplatz anzubieten.
 
Da sich die Jugendherberge "Urwald-Life-Camp" unmittelbar neben uns etabliert hat, möchten wir natürlich einen Beitrag zum Gelingen des Projektes Jugendherberge leisten und auch diesen Gästen die Möglichkeit bieten, den wunderschönen Ausblick vom Harsberg in Ruhe zu genießen.

Nun sind wir aber ein kleiner Verein (derzeit 52 Mitglieder)- sprich Ideen sind vorhanden, nur die finanziellen Mittel sind knapp, um diese auch zu verwirklichen.
Ein für uns wichtiges Vorhaben war die Erneuerung unserer Sitzgelegenheiten auf dem Plateau. Der Zahn der Zeit hatte an den alten Holzbänken schwer genagt und hat die weitere Nutzung dieser fast unmöglich gemacht.

Rechtzeitig zu unserem diesjährigen Pfingstfest waren sie dann da- die neuen rustikalen Holzbänke.Jeder der zum Pfingstfest anwesend war, konnte sie bestaunen und natürlich Probesitzen.

An dieser Stelle möchte sich der Vorstand des Vereins nochmals besonders herzlich bei den Anliegergemeinden Lauterbach, Bischofroda und  Mihla, sowie beim Amt für Regionalentwicklung für die Bereitstellung der finanziellen Mittel bedanken.
 
Ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob geht natürlich auch an die Firma Brennholzservice Bachmann aus Oberdorla, die uns die Bänke hergestellt und aufgestellt hat.

Der Vorstand des 1.HGDC
Vorsitzender Reinhard Benndorf

Bild1

Bild2

Bild3

Bild4

Bild5

Bild6

Bild7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild8

Bild9

Bild10

 

 

Flugwochenende vom 21.09.2007

Wer am Freitag sich die Zeit nehmen konnte, hatte großes Glück. Es war der einzige Tag des Wochenendes, an dem man am Harsberg fliegen konnte. Einige überhöhten um die 300 bis 500 Meter. Petra Ellerich überhöhte 740 Meter und Mario Kiel sogar 830 Meter. Es konnte bis in den frühen Abend hinein geflogen werden. Am Samstag und Sonntag waren nur ein paar kleine Hüpfer drin. Geflogen wurde jedoch nicht mehr.

Harsberg 21.09.
Gegen 13:30 Uhr ging es so richtig gut. Kurze Zeit später tummelten sich ein dutzend Schirme in der Luft.
Harsberg 21.09.
Bei herrlicher Aussicht und angenehmer Thermik machte es so richtig Spaß.
Harsberg 21.09.
Auch wenn es so aussieht, richtig eng ging es am Himmel nicht zu. Am Harsberg verteilt es sich eben gut.
Harsberg 21.09.
Probleme gab es nicht, jeder hatte genug Platz zum Starten....
Harsberg 21.09.
.....und in der Luft passt halt jeder auf den anderen auf.
Harsberg 21.09.
Wenn Rainer Dindinger in Mihla aus dem Fenster auf den Harsberg guckt und die ersten Schirme sich bewegen, hält es ihn nicht mehr zu Hause. Blitzartig ist er am Harsberg, hat seinen Schirm aufgezogen und ist in der Luft. Das macht ihm so schnell keiner nach.

 

Flugwochenende 15./16. September

Am Samstag war Fliegen in Aue angesagt. Bis zum Nachmittag war der Wind allerdings zu stark. Erst gegen 16 Uhr lies der Wind nach, was natürlich von einigen Eschweger- und Harsbergpiloten ausgenutzt wurde. Circa 2 Stunden Flug bei Überhöhungen von 300-400 Metern waren locker drin. Der Wind wehte mit ca. 20 km/h am Start, so das eine solide Starttechnik erforderlich war. Einmal gestartet überraschte der zwar etwas starke, aber dennoch nicht böige Wind die Piloten.

Am Sonntag ging es an den Harsberg. Morgens gegen 11 Uhr frischte der Wind auf und die anwesenden Piloten gingen im Akkordtempo in die Luft. Nach zwei Stunden wurde der Wind zu stark und sämtliche Piloten legten eine Kaffeepause ein. Gegen 19 Uhr ließ der Wind endlich nach und rein theoretisch hätte man bis in die Dämmerung hinein fliegen können.

Aue 15.9.
Startplatz Aue, die Waldschneise sieht schmaler aus als sie ist. Eine solide Starttechnik ist jedoch unbedingt erforderlich
Aue 15.9.
Blick Richtung Eschwege. Am Horizont der hohe Meissner und in Bildmitte die Leuchtberge sowie das neue Freizeitgebiet von Eschwege mit See und Campingplätze
Aue 15.9.
Blick auf Aue
Aue 15.9.
Nach zwei Stunden Flug geht’s ab Richtung Landeplatz (Das ist der Feldweg rechts unten im Bild)
Harsberg 16.9.
16.September, das erste Lüftchen regt sich und schon sind alle startbereit.
Harsberg 16.9.
Blick nach Mihla und dem Werraknie. Am Horizont das Schleppgelände von Scherbda
Harsberg 16.9.
Zeitweise tummelten sich 20 Gleitschirme und mehr am Himmel
Harsberg 16.9.
Sieht doch gut aus, oder ?

 

Drachenstart, vom 2.09.2007

Am Harsberg wird auch mit Hängegleitern geflogen. Einmal mehr stellte dies unser Vereinsmitglied Rainer Möller unter Beweis, der am Sonntag den 2. September die Gelegenheit nutzte mit seinem Drachen in die Luft zu gehen.
Am Vormittag flogen noch die Gleitschirme. Als die letzten gegen 14 Uhr landeten, frischte der Wind schon ziemlich auf. Beste Bedingungen für Drachen. Rainer wartete nicht lange und nutzte den Wind für einen ausgiebigen Panoramaflug über dem Harsberg.

Drachenstart1
Gegen 14:30 Uhr frischte der Wind auf, ideale Startbedingungen

Drachenstart2
nur drei Schritte und ab geht´s in die Luft

Drachenstart3
Leider war der Himmel zum Zeitpunkt schon stark verhangen. Zum soaren reichte es auf jeden Fall.


Fotos vom Wochenende am Harsberg
18.August 2007

Hainich von oben

1200 Meter über dem Hainich. In der Bildmitte die Lichtung Reckenbühl mit dem neuen Ausfluglokal. Die roten Dächer auf der rechten Seite gehören zu dem Dorf Kammerforst. Unten rechts Ihlefeld. Wer an der Winterwanderung teilgenommen hat, kann genau unsere Wanderroute nachvollziehen.

a1

Das Lauterbach ein Schattendasein führt, ist schlichtweg nicht richtig. Also da wo im Moment Schatten ist, befindet sich Lauterbach.

a2

Der Harsberg in seiner vollen Ausdehnung

a3

Blick ins Lautertal

a4

Am Startplatz herrscht reges Treiben.

a5

Ein Schwätzchen am Rande, gehört immer dazu

a6

Gleitschirme fristen manchmal ein Schattendasein......

a7

....aber nicht lange, aufziehen und ab gehts.

a8

Auch schön. Herbstwiese und andere Flieger